Die neue Art des Arbeitens – die Gig-Economy

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Die Sharing Economy ist nun ja schon länger im Gespräch und auch im gesellschaftlichen Verständnis angekommen. Nun wird in letzter Zeit vermehrt von der Gig-Economy sowohl gesprochen als auch geschrieben. Wir möchten euch aufklären, was hinter dem Hashtag steckt.

 

Die Gig-Economy

Mit der Sharing Economy sind auch neue Verdienstmöglichkeiten für Menschen erwachsen. So arbeiten nun viele als Selbstständige für unterschiedliche Sharing-Plattformen, entweder um den vollständigen Lebensunterhalt zu finanzieren oder um sich nebenbei etwas dazu zuverdienen. Diese Art des Arbeitens wird Gig-Economy bezeichnet. Gig steht dabei für Auftrag, welche die Sharing-Anbieter annehmen und Geld verdienen. Also eine Wirtschaftslage für den Einzelnen, bzw. die Einzelne, indem der Lebensunterhalt entweder teilweise oder komplett mit unterschiedlichsten Aufträgen finanziert wird.

 

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Ist dieser Arbeitswandel schlecht?

Ob die Gig-Economy gut oder schlecht ist liegt wie immer im Auge des Betrachters. Einerseits bietet die Gig-Economy die Freiheit und Unabhängigkeit selbst zu entscheiden wann und wie viel ein jeder für seinen/ihren Unterhalt arbeiten möchte. Alle Sharing Economy Beteiligten können jederzeit für sich entscheiden wie viele Aufträge angenommen werden und wann er/sie sich online stellt um Aufträge zu empfangen. Jedoch birgt die Gig-Economy auch die Tücke, dass man sich nicht auf ein festes monatliches Einkommen verlassen kann. Zudem sichern die verschiedenen Sharing-Plattformen ihre Sharing-Anbieter nicht mit den notwendigen Versicherungen ab, die ein Festangestellter in einer geregelten Tätigkeit hat. Im Krankheitsfall kann dies zu Problemen führen. Dennoch liegt die Entscheidung bei jedem frei ob, wann, wie viel und warum sich ein jeder an der Sharing und somit auch an der Gig-Economy beteiligen mag.

 

Kann sich die Gig-Economy auf Dauer durchsetzten?

GeldMit der Digitalisierung und dem Trend online Sharing-Dienste weltweit anzubieten haben viele Menschen die Möglichkeit gefunden in ihrer Freizeit mit einer freiwilligen Tätigkeit, die ihnen gefällt, Geld dazu zuverdienen. Doch auch die andere Seite der Sharing-Nutzer profitieren stark von diesem Trend. Immer mehr Dinge sind online für einen erschwinglichen Preis verfügbar. Zudem kann man diese zurückgeben, wenn man sie nicht will und zahlt nur für den tatsächlichen Zeitraum des Nutzens. So haben viele Menschen Zugang zu Gütern, der ihnen vorher aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich war. Leidenschaften und Freude können geteilt werden und beide Seiten der Sharing Economy Communities profitieren davon.

 

Wir denken, dass sowohl die Sharing- als auch die Gig-Economy gemeinsam viel Potenzial haben und sich mit dem einen oder anderen Unternehmen erfolgreich durchsetzen. Jedoch müssen auch die Sharing-Plattformen ihre Verantwortung erkennen und sowohl Sicherheiten für ihre Sharing-Nutzer, als auch ihre Sharing-Anbieter bieten. Denn was die Digitalisierung nicht nur für die Teilenden mitbringt, das Bewerten der verschiedenen Personen, welche wiederrum das Vertrauen in die Plattformen und die Sharing-Anbieter unterstreicht, gilt auch im Umkehrschluss für die Sharing-Plattformen. Auch diese können bewertet werden, so dass eine zeitgenaue Transparenz über Unternehmen und Konditionen verfügbar sind.

 

Fazit

Shareconomy und Gig-Economy gehen miteinander einher und haben vor sich noch einen erfolgreichen Weg. Die Nachteile, bzw. Sorgen, die beide mit sich bringen müssen über kurz oder lang politisch und rechtlich geregelt werden. Die Vorteile sind jedoch so groß, dass Leute sich auch schon heute gerne am Teilen und an Auftragsarbeiten beteiligen. Mit der Gig-Economy kann Jedermann selbst entscheiden wie viel und wo gearbeitet wird. So kann man sich einen kleinen angenehmen Nebenerwerb finanzieren mit freiwilligen Auftragsannahmen. Alles was freiwillig gewählt werden kann, macht in der Regel auch Spaß, und das, im Umkehrschluss, motiviert ungemein.

 

Bildquelle: Pixabay

 

Katharina

Autor: Katharina

Ich finde den Gedanken des Tauschen & Teilen toll und dass damit Menschen zusammen kommen, die Umwelt bedacht wird und die Gesellschaft einander etwas Gutes tut. Ich mag Innovation und Weiterentwicklung, so dass Start-Ups und die Sharing Economy top Themen für mich sind .

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