Gründe gegen die Beteiligung an der Sharing Economy

Die Sharing Economy ist in aller Munde und viele Menschen sind bereit sich an dieser in irgendeiner Form zu beteiligen. So kommt es, dass derzeit viele Startups entstehen und wachsen basierend auf der Ökonomie des Teilens. Doch es gibt auch Zweifel und Zweifler an der Shareconomoy. Wir haben uns gefragt, was die Gründe sind, sich an der Sharing Economy (Derzeit?) nicht zu beteiligen. Im Folgenden könnt ihr die häufigsten Gründe gegen die Beteiligung an der Sharing Economy nachlesen.

 

  1. Die gesetzlichen Unsicherheiten

Viele Konzepte der Sharing Economy fallen in den Medien immer wieder negativ auf, aufgrund von rechtlichen Grauzonen und Klagen. Somit haftet ein getrübtes Bild an der Sharing Economy. Zum einen gibt es die dauerhaften Verteidiger der Share Economy und zum anderen die, die das Teilen von Gegenständen etwas kritischer sehen. Die gesetzlichen Unsicherheiten bestehen allerdings auch auf Seiten der Anbieter, sprich die Nutzer einer Plattform, die ein Gut zum Teilen anbieten. Somit sind einige Menschen schon im Vorhinein abgeschreckt ihre Sachen online zu teilen, bevor die Gesetzeslage nicht etwas eindeutiger ist.

 

  1. Der Gedanke manche Dinge lieber zu besitzen

Jeder kennt das gute Gefühl sich etwas Neues gekauft zu haben – sich etwas zu gönnen. Und dieses Gefühl, oder dieser Gedanke daran, geht durch die Sharing Economy nicht verloren. Außerdem gibt es einige Dinge in für jede Person, die man lieber selbst Besitzt und nicht teilt oder sich selbst ausleiht. Das können für jeden Menschen andere Dinge sein: für die einen ist es ein gutes Buch, für die anderen ein T-Shirt, und wiederrum für andere eben doch das Auto.

 

  1. Das Vertrauen in die Anbieter

Die Sharing Economy existiert zwar nun schon eine kleine Weile, jedoch noch nicht all zu lange. Somit ist das Vertrauen in diese Branche, und damit auch in die Unternehmen dieser Branche, noch nicht bei allen Menschen zu hundert Prozent da. Dies kann auch daran liegen, dass viele Menschen von der Share Economy noch nie etwas gehört haben. Laut einer Umfrage des Statista-Institutes konnten 22% der Befragten mit dem Begriff nichts anfangen. Somit ist es wohl auch von Bedeutung, dass Unternehmen weiterhin Aufklärungsarbeit in der Gesellschaft leisten, damit das Vertrauen in die Anbieter steigt.

 

  1. Die Frage der Versicherung

Der Versicherungsschutz und die gesetzliche Regelung für diesen ist eine weitere Komponente gegen die Beteiligung an der Sharing Economy. Da viele der Shareconomy Beteiligten ihre privaten und eignen Güter bereitstellen, teils teure Gegenstände wie Autos oder Maschinen, ist ihnen natürlich auch die Frage nach der Versicherung sehr wichtig. Da auch dieser Aspekt nicht ausreichend abgedeckt ist durch Gesetze und Vorschriften, schrecken einige Menschen davon zurück ihre persönlichen Gegenstände erst anzubieten.

 

  1. Die Ungewissheit bei Problemen

Eine Umfrage auf Statista.de zeigt, dass knapp die Hälfte der Befragten einen Nachteil in der Sharing Economy sieht in Bezug auf die Frage wer verantwortlich ist zu helfen oder zu ersetzen etc. wenn Probleme und Schäden auftreten. Somit ist es natürlich schwierig Leute zum Teilen zu gewinnen, wenn diese nicht Bescheid wissen an wen sie sich wenden können, wenn ein Problem auftritt. Da viele der Sharing-Plattformen lediglich als Vermittler auftreten ist es unklar ob diese auch für solche Dinge belastet werden können.

Alles in allem lässt sich festhalten, dass die Sharing viele Anhänger hat, die gerne Teilen und Verleihen. Doch viele Menschen sind auch skeptisch und wünschen sich bessere Rahmenbedingungen für die Beteiligung an der Sharing Economy. Dieser Wunsch zieht sich insbesondere auf die gesetzlichen Regelungen und die versicherungstechnischen Angelegenheiten. Somit müssen die Sharing-Unternehmen daran arbeiten die Menschen vermehrt aufzuklären über deren Konzept und die staatlichen Institutionen müssen für die entsprechenden Gesetze und Regelungen sorgen. Dann hätte die Sharing Economy eine richtige Chance sich zu entwickeln mit der Beteiligung vieler Menschen weltweit. Lesen Sie hier die Gründe für die Beteiligung an der Sharing Economy.

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Bildquellen: Pixabay

Katharina

Autor: Katharina

Ich finde den Gedanken des Tauschen & Teilen toll und dass damit Menschen zusammen kommen, die Umwelt bedacht wird und die Gesellschaft einander etwas Gutes tut. Ich mag Innovation und Weiterentwicklung, so dass Start-Ups und die Sharing Economy top Themen für mich sind .

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